Mag der Inhalt auch noch so sehr überzeugen: Ohne gutes Webdesign verzeichnet ein Blog weitaus weniger Klicks – was natürlich schade ist, denn daran ist dir ja gelegen. Einige Zeit in die optische Gestaltung des Blogs zu investieren lohnt sich also durchaus. Warum spielt das Webdesign eine so große Rolle?

Gutes Design schafft Vertrauen

Blogs vermitteln meist Informationen und Erfahrungen des Bloggers. Das bedeutet gewissermaßen auch, dass du diesen Informationen Glauben schenken musst. Genau wie bei einem Online-Shop ist Vertrauen also eine wichtige Kategorie. Ein mit Liebe zum Detail erstellter Blog ist auch hinsichtlich seines Inhalts glaubhafter, als eine schlecht gestaltete Seite.

Sich selbst präsentieren

Mit einem Blog möchtest du dich ein Stück weit selbst präsentieren. Genau wie dein persönlicher Kleidungsstil ist auch deine Website ein Ausdruck einer Persönlichkeit. Zusammengewürfeltes Design wirkt ein bisschen wie ein ungepflegtes Äußeres oder ein unaufgeräumtes Zimmer. Schon die eigene Eitelkeit sorgt dafür, dass das Design eines Blogs überzeugen muss.

Vom Aussehen auf den Inhalt schließen

Natürlich macht ein originell und hübsch gestalteter Blog auch neugierig: Mir geht es häufiger so, dass ich zufällig auf einen Blog stoße, der mich inhaltlich kaum anspricht. Nicht selten weckt das Webdesign aber eine Neugier in mir, die mich doch zum Verweilen animiert. Neugierde wird übrigens durch das passende Design auch an anderer Stelle befriedigt. Ein durchdachter Blog schafft es auch, mich an den passenden Stellen an andere Artikel zu verweisen – ganz ohne entsprechende Hinweise im Text.

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Bestens bedienbar – auch unterwegs

Ein besonders wichtiger Punkt ist natürlich auch die Usability. Dass eine Website heute responsiv sein sollte, dürfte sich bereits herumgesprochen haben. Doch um auch auf Smartphones und kleineren Tablets gut lesbar zu sein, ist ein entsprechendes Design gefragt: Große Buttons und hoher Kontrast helfen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Viele Nutzer sind heute überwiegend mit mobilen Geräten online. Ein Blog, der aufgrund technischer Schwierigkeiten und Darstellungsfehlern keinen Spaß macht, wird gemieden.

Sich mit gutem Design von der Konkurrenz absetzen

Überhaupt sorgt die dichte Konkurrenz heute dafür, dass die meisten Nutzer nicht mehr lange auf einer Page verweilen. Gutes Webdesign muss demnach nicht nur aufgrund der Gestaltung auf hochwertigen Content schließen lassen. Es sollte darüber hinaus auch in der Lage sein, bereits durch das Design Inhalte zu vermitteln. Geschickt platzierte Teaser und Bilder machen dem Leser schnell klar, worum es in dem Text geht. Die wenigsten Betrachter nehmen sich die Zeit, einen langen Fließtext nach den gesuchten Infos zu durchforsten.

Den Fokus lenken

Außerdem ist gutes Webdesign – vor allem auch durch Einfachheit – in der Lage, den Fokus des Lesers zu lenken. Viele bunte Designelemente machen es auf schlecht gestalteten Websites fast unmöglich, wichtige von weniger wichtigen Informationen zu unterscheiden. Unabhängig davon, was mit dem Blog bezweckt werden soll, kommt es aber letztlich hierauf an.

Fazit: Die Bedeutung von Webdesign nicht unterschätzen

Vieles, was gutes Webdesign ausmacht, findet auf einer unterbewussten Ebene statt. Mir persönlich geht sogar so, dass mit auffallend gut präsentierte Produkte im Internet auch ganz besonders gefallen – nicht immer ist mir aber klar, warum. Weil der Einfluss aber bewusst nicht immer wahrgenommen wird, neigst du vielleicht dazu, ihn zu verkennen. Tatsächlich zeigt sich aber: Eine hübsche und durchdachte Gestaltung deines Blogs zahlt sich aus.

Noch ein Tipp zu guter Letzt: In der Blogger-Akademie der Web-Redaktion kannst Du dir viele Tipps rund um die Gestaltung und den Inhalt deines Blogs holen. Es lohnt sich.

Warum gutes Webdesign doch wichtig ist
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